Begriff: Zieltaxonomien

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Zieltaxonomien

Bei der Formulierung der Ziele werden drei Arten von Zielen unterschieden, die je nach Fachrichtung und Inhalt unterschiedlich gewichtet sind:
• Die kognitiven Ziele,
• die affektiven Ziele und
• die psychomotorischen Ziele.
Meistens stehen beim akademischen Lehren und Lernen die kognitiven Ziele im Vordergrund. Es geht um Wissen, Daten- und Faktenlernen, Anwenden, Transferleistungen, Problemlösen und Entwickeln neuer Ideen. Aber auch die affektiven Ziele, bei denen es um Einstellungen, Werthaltungen, Motivation und/oder Kritik geht, spielen eine große Rolle, wenn es beispielsweise um Gesprächsführung oder um das Training sozialer Kompetenzen geht. Die psychomotorischen Ziele sind bei der Bedienung von Maschinen (z.B. Praktika, Labore), bei der Beherrschung von Bewegungsabläufen und natürlich im Sport sehr wichtig.