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5-Finger-Feedback
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"Ziel: Auswertung einer Lehrveranstaltung aus verschiedenen Perspektiven. Entweder zeichnen die Studierenden auf einem DIN A4-Blatt ihre linke Hand auf (eher für niedrige Semester) oder es gibt eine …
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6-3-5-Methode
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Vergleichbar ist die 6-3-5 Methode, deren Namen aus den Grundlagen 6 Teilnehmer, 3 Ideen, 5 Weitergaben entstanden. Jeder Teilnehmer enthält ein Formblatt auf dem die genaue Aufgabenstellung notiert …
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Accelerated Learning
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"Die Lernsequenzen werden nach dem MASTER-Prinzip aufgebaut, um aktives Lernen zu fördern. Die Inhalte so aufbereiten und strukturieren, dass sie in „Kopf, Herz und Hand“ verankert werden. Deshalb we…
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Action Learning
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Ein Team arbeitet an einem für eine Organisation realen Projekt, lernt so die Berufspraxis kennen und reflektiert den Prozess. Die Lernenden lernen die Berufspraxis kennen. Dadurch wird die Teamfähig…
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Aktivierende Lehrverfahren
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"Bei aktivierenden Lehrformen stehen die Studierenden im Mittelpunkt, sie sind nicht nur aktiv beteiligt, sondern gestalten ihren eigenen Lernprozess mit, so wie es im Bologna-Prozess mit der Kompete…
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Analogie-Graffito
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"Das Analogie-Graffito ist eine Visualisierungsform. Zu jedem Buchstaben wird ein damit assoziierter Begriff gesucht. Dadurch wird Vorwissen erhoben, es werden Begriffe assoziiert und wiederholt. Auf…
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Analyse der eigenen Kompetenzen
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"Die Rückbesinnung auf die eigenen Kompetenzen in Bezug auf die Lehrveranstaltung ist wichtig. Zusätzlich zu den Fachkompetenzen und den Praxiserfahrungen spielen die didaktischen und die kommunikati…
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Anforderungen an den Lernprozess
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"Im Hinblick auf den Lernprozess der Studierenden sind folgende Anforderungen an eine Lehrveranstaltung notwendig (in Anlehnung an www.lehridee.de – Konzipieren von Lehrveranstaltungen 2003): • Je…
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Anschlusslernen
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Für ein erfolgreiches Lernen ist die Motivation und das Anknüpfen an bereits vorhandenes Wissen, die so genannten Vorkenntnisse wichtig. Wenn ich meine Vorkenntnisse zu einem Thema aktivieren und dar…
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Antwortenkarussell
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"Die Lernenden sollen Beitrag zum Thema nennen. Da sich nie alle melden, werden alle aufgefordert nacheinander einen Kommentar zum Thema, zur Frage oder zum Problem zu äußern. Da alle beteiligt wurde…
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Arbeitsblätter
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Arbeits- und Aufgabenblätter eignen sich sowohl in der Präsenslehre zur Aktivierung der Studierenden als auch in den Selbstlernphasen zur Überprüfung, ob die Inhalte verstanden worden sind. Sie könne…
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Archälogie-Kongress
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Ein zerschnittener Text wird von Lehrenden wieder zusammengesetzt. Es geht darum, analytisches Denken und Lernen zu fördern, Argumentationsstränge erkennen zu können und um eine handlungsorientierte…
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Aufgaben
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"Ähnlich wie die Aufgabenblätter können diese Aufgaben und Tests auch in Lernsystemen und Lernplattformen angeboten werden. Je nach Fragestellung kann auch gleich das Feedback auf die Lösungen automa…
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Aufmerksamkeitswecker
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"Mit verschiedenen Methoden werden die Lernenden (wieder) aktiviert und interessiert. Es geht darum, Lernende zu aktivieren, Neugierde zu wecken und die Aufmerksamkeit (wieder) herzustellen. Aufmerks…
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Auswahl der Lehrinhalte
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"Für die Auswahl der Lehrinhalte für die Lehrveranstaltung ist zunächst die fachwissenschaftliche Analyse nötig: Was gehört alles in dieses Fachgebiet und zu diesem Thema? Natürlich können nicht alle…
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Battle of Theories
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"Methode, um Wissen zu verschiedenen Theorien zu einem Forschungsbereich fundiert und nachhaltig zu vermitteln. E geht um die Vermittlung wissenschaftlicher Kompetenz, der Förderung der Schlüsselkomp…
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Beamerpräsentation
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Die klassische Präsentationsform mittels Computer und Beamer bietet eine simultane visuelle Unterstützung von Vorträgen, Referaten und Gesprächen in Großgruppen und traditionellen Hörsälen mit Kino-…
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Begründung der Lehrinhalte
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Die Frage nach der Begründung der Lehrinhalte muss heißen: Welche Inhalte sind wichtig, um berufliche und praxisnahe Erfahrungen, aber auch wissenschaftliche Ansätze und Erkenntnisse in der Lehrveran…
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Behaviorismus
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In den Anfängen der Forschung über das Lernen und Lehren wurde von der Vorstellung ausgegangen, dass das Gehirn ein passiver Behälter ist, der mit Wissen angefüllt werden muss. Die Rolle des Lehrende…
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Beratung
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Beratung wird verstanden als Begleitung von Einzelpersonen und Gruppen zu persönlichen oder beruflichen Fragen. Ziel ist zumeist die Hilfe zur Selbsthilfe, zum Beispiel durch Klärungshilfe bei Entsch…
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Berliner Modell
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"Für die Schule bzw. den Unterricht sind viele verschiedene didaktische Modelle entwickelt, eingesetzt und evaluiert worden (Jank & Meyer 2009). Die bekanntesten Modelle sind Klafki mit der Dida…
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Bewertung von Prüfungen
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Für die Bewertung in allen Prüfungsformen ist es notwendig, sich als Prüfer zu vergegenwärtigen, welche Aspekte in die Bewertung mit einfließen und welche bewusst berücksichtigt werden sollen. Bestes…
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Bewertungskriterien für Hausarbeiten
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Beispiel für allgemeine Bewertungskriterien für Hausarbeiten: • Inhaltliche Aspekte: • Tiefe und Breite der Themenerfassung • Aktualität des Themas, wenn es nicht vorgegeben wurde • Struk…
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Bewertungskriterien für Klausuren
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Beispiel für allgemeine Bewertungskriterien für Klausuren bzw. schriftliche Arbeiten: • Richtigkeit (inhaltlich, Terminologie) • Vollständigkeit (alle Aufgaben, vollständig) • Argumentation …
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Bewertungskriterien für mündliche Prüfungen
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Beispiel für allgemeine Bewertungskriterien für mündliche Prüfungen: • Schwierigkeitsgrad der Fragen • Qualität und Quantität der Antworten • Breite des Themenbereiches, Tiefe der Antworten …
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Bienenkorb
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In kurzer Zeit sollen zu einem Problem, einer Aufgabe, einer Frage in Kleingruppen Lösungen oder Antworten gefunden werden; möglichst viele Lernende sollen aktiviert werden. Es geht darum, Ideen zusa…
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Blended Learning
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Das Blended Learning als Kombination aus Präsenzlehre und Selbststudium mit kommunikativen Elementen immer beliebter. Gerade beim Lernen mit digitalen Medien spielt die soziale Interaktion und das ge…
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Blitzlicht
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Das „Blitzlicht“ ist eine Möglichkeit der Minirückmeldung und vielen wahrscheinlich bereits bekannt: Beim Blitzlicht werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Veranstaltung aufgefordert (evtl. …
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Blogs
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Wikis, Glossare und Blogs, in denen Studierende ihre Beiträge, Kommentare usw. hineinfügen können, sind Werkzeuge, die virtuell von Studierenden gemeinsam entwickelt und bearbeitet werden. In vielen …
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Brainstorming
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Brainstorming ist einfach in der Anwendung und eignet sich in (fast) immer für Problem- und Fragestellungen einfacher Komplexität. Eine Frage/ein Thema wird visualisiert und alle Teilnehmenden rufen …
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Brainwriting
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Beim Brainwriting werden aufbauend auf Ideen der Teilnehmer weitere Ideen entwickelt. Bilden Sie Gruppen von vier bis sieben Teilnehmenden, die jeweils drei Blatt Papier erhalten. Jeder schreibt auf …
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Chats
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Online-Diskussionen können synchron oder asynchron geführt werden, d.h. im Chat oder in Foren. Wichtig ist dabei die Moderation, d.h. es sollte immer mindestens ein Verantwortlicher die Diskussion be…
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Coaching
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Coaching wird als individuelles maßgeschneidertes Beratungsangebot im Spannungsfeld von Rollenanforderungen und persönlichen Zielen verstanden. Fischer-Epe (2004) beschreibt den Ursprung des Coaching…
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Cognitive apprenticeship
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Nutzung von Ausbildungsprinzipien für den hochschulischen Bereich. Lernen am Modell durch Beobachtung, Betreuung und schrittweise Übung. Es geht um Learning by doing, selbstständiges Bearbeiten einer…
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Constructive Alignment
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Das im Bologna-Prozess geforderte konstruktive Abgleichen (constructive alignment) bedeutet Kongruenz von Lehre und Prüfung (Zielen und Formen) (Biggs & Tang 2007): • Beabsichtigter Lernerfolg…
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Darbietende Lehrverfahren
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Zu den darbietenden Lehrformen zählen alle Methoden oder Methodenkombinationen, die die Studierenden weitgehend zum passiven Zuhören zwingen (Konsumentenhaltung). Dabei ist es völlig unerheblich, ob …
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Denkhüte
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Die Methode Denkhüte (6-Hut-Methode) strukturiert eine Diskussion und betrachtet die Idee/das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Zunächst wird die Bedeutung, die jeder „Denkhut“ hat, vom Moderator…
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Didaktik
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Didaktik wird als die Wissenschaft des Lernens und Lehrens oder auch die Theorie und Praxis des Lernens und Lehrens bezeichnet. Sie ist eine Teildisziplin der Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaft. S…
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Didaktische Analyse
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Für die Schule bzw. den Unterricht sind viele verschiedene didaktische Modelle entwickelt, eingesetzt und evaluiert worden (Jank & Meyer 2009). Die bekanntesten Modelle sind Klafki mit der Didak…
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Didaktische Reduktion
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Die didaktische Reduktion ist der dritte Schritt bei der didaktischen Aufbereitung der Lehrinhalte. Nach der Auswahl und der Anordnung der Inhalte muss unbedingt ein Abgleich auf die Ziele, die Zielg…
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Didaktisches Dreieck
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Das einfachste – und auch bekannteste – Modell ist das Didaktische Dreieck, das je nach Ausrichtung die Wissensvermittlung des Lehrinhalts und/oder die Output- und Kompetenz-Orientierung darstellen k…
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Dreieck der Gemeinsamkeiten
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Die Lernenden bekommen einen Überblick in die Interessen und Gemeinsamkeiten der anderen Lernenden. Diese Methode eignet sich für Anfangssituationen und zum Kennenlernen. 1. Jeweils drei Lernende fin…
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E-Learning-Einheiten
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E-Learning-Einheiten, Computer-Based-Training (CBT) oder Web-Based-Training (WBT) sind Lerneinheiten, die über eine Lernplattform angeboten werden und im Selbststudium zumeist von einzelnen Studieren…
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Echtzeitprojekte
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Echtprojekte setzen an der Schnittstelle zwischen Hochschule und Praxis an und zeichnen sich darin aus, dass das Übungsfeld echt ist. Gerade in sozial- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen g…
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Eine Fragestellung wird bearbeitet. Dabei werden Meinungsbildung, Ideensammlung
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Einstieg zu Semensterbeginn
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Zu Beginn des Studiums und zu Beginn jeder einzelnen Lehrveranstaltung bzw. eines jeden fächerübergreifenden Projektes ist eine Einführung und Orientierung zum optimalen Lernen notwendig. Beispielswe…
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Einstiegsmethoden
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Die Wahl einer Methode für das Kennenlernen in der ersten Lehrveranstaltung im Semester muss immer von der Gruppengröße, von der Zielgruppe und von Ihrem persönlichen Lehrstil abhängen. Zunächst soll…
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Einstiegssituation
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Die gelungene Einstiegssituation zu Beginn einer Lehrveranstaltung, meistens die erste Veranstaltung im Semester, erfüllt folgende Funktionen, um das Lehren und Lernen zu erleichtern: Erste Funktion …
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Eisbergmodell
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Das Eisbergmodell aus dem Bereich der Kommunikation, das in seinen Ursprüngen auf Sigmund Freud zurückreicht (Schulz von Thun 2011) verdeutlicht die Einstiegssituation. Im Eisbergmodell wird untersch…
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Erwachsenenbildung
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Für die Erwachsenen- und Weiterbildung sind die Studien und Modelle von Siebert und Arnold bedeutend, z.B. Didaktisches Handeln in der Erwachsenenbildung (2009), Konstruktivistische Erwachsenenbildun…
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Erwartungsabgleich
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Die Erwartungen zu der Veranstaltung werden abgeglichen und zu einer gemeinsamen Lern- und Arbeitsvereinbarung verbunden. Der Lehrende kann sich auf Erwartungen einstellen und mit eigenen Erwartungen…
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Expertendiskussion
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Entweder diskutieren reale Experten aus ihren Bereichen miteinander oder Lernende aus verschiedenen Bereichen gelten als Experten und diskutieren. Dabei gilt es, die Kritikfähigkeit und die Argumenta…
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Fachdidaktik
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Im Unterschied zur allgemeinen Didaktik, die Aussagen und Ansätze für das Lehren und Lernen für alle Fächer bietet, ist die Fachdidaktik speziell auf einzelne Disziplinen ausgerichtet, z.B. Fachdidak…
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Fallstudien
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Ähnlich der Durchführung der Methoden in der Präsenzlehre können Fallstudien auch virtuell bearbeitet werden, Projekte müssen – auch teilweise – virtuell bearbeitet und begleitet werden und Rollen- u…
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Fast Networking
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Wissen wird in Form von Interviews abgefragt. Es geht um Kennenlernen und zum Themeneinstieg. 1. In Form von Mini-Interviews fragen sich die Lernenden in Kleingruppen das Wissen untereinander ab. …
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Feedback
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Feedback – richtig geben und annehmen
Feedback geben • Sprechen Sie von sich: „Ich…“ nicht „man“ • Die eigene Wahrnehmung und Gefühle, die ein anderer in Ihnen ausgelöst hat, beschreiben…
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Flip Chart
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Dieses Medien benötigt keinen technischen Aufwand und ist – je nach Modell – leicht transportierbar und flexibel im Raum aufstellbar. Es eignet sich für Gruppen von drei bis 25 Studierende, kann gut …
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Foren
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Online-Diskussionen können synchron oder asynchron geführt werden, d.h. im Chat oder in Foren. Wichtig ist dabei die Moderation, d.h. es sollte immer mindestens ein Verantwortlicher die Diskussion be…
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Formulierung von Prüfungsfragen
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Der dritte Punkt der Grundlagen sind die Schwierigkeitsgrade einer Prüfung: Wird in der Prüfung Wissen abgefragt oder soll der Prüfling zeigen, dass er/sie mit dem Wissen umgehen kann? Zur Formulieru…
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Forschendes Lernen
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Lernprozesse mit Hilfe der Forschung werden sich angeeignet. Es geht um die Aneignung von Lernprozessen und wissenschaftliche Handlungskompetenz. Die Lernenden arbeiten wissenschaftlich. Dabei lernen…
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Fragebogen
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Die Hochschulen, bzw. die Abteilung für Qualitätsentwicklung der Hochschulen, setzen oft routinemäßig Fragebogen zur Lehrevaluation ein. Dieses Verfahren ist in einer Evaluierungsordnung der Hochschu…
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Fremdbeobachtung
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Eine Veranstaltung von jemand Außenstehenden beobachten zu lassen, also eine sogenannte Fremdbeobachtung durchzuführen, ist ebenfalls eine gute Feedback-Methode. Das heißt, als Lehrende müssen Sie zu…
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Funktion von Prüfungen
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Prüfungen sollen einerseits das vorhergehende Lehren und Lernen abschließen und andererseits Perspektiven für zukünftiges Lehren und Lernen eröffnen. Die didaktische Funktion der Prüfung steht in die…
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Gehirn
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Auf unser Gehirn strömen täglich unzählige Reize ein. Ohne mehrere Filter könnten wir die Reize gar nicht sortieren. Alles, was gewohnt ist, wird nicht mehr als neu wahrgenommen (Beispiel: Autofahren…
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Gesprächsverfahren
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Gesprächsformen werden deshalb zwischen darbietenden und aktivierenden Lehrformen eingeordnet, weil es erheblich von der methodischen Gestaltung abhängt, wie aktivierend die Gespräche tatsächlich ges…
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Glossare
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Wikis, Glossare und Blogs, in denen Studierende ihre Beiträge, Kommentare usw. hineinfügen können, sind Werkzeuge, die virtuell von Studierenden gemeinsam entwickelt und bearbeitet werden. In vielen …
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Glückstopf
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Die Lernenden sollen bereits Gelerntes wiederholen, festigen, auffrischen. Es geht um Festigung, Vertiefung und Strukturierung bereits Gelerntem. 1. Das zu bearbeitende Sachgebiet wird genannt. 2…
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Gruppenpuzzle/Jigsaw
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Lernende erarbeiten Teilinhalte in Gruppen und vermitteln diese in Kleingruppen. Auf diese Weise werden Inhalte selbst erarbeitet mit Unterstützung einer Gruppe, Inhalte werden präsentieret und vermi…
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Impulssätze
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Eine weitere Möglichkeit schriftlicher Rückmeldung ist die des Sätze-Vervollständigens. Hierbei können die Studierenden vorgegebene Satzanfänge aus ihrer persönlichen Sicht weiterführen. Bei dieser F…
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Individuelle Vorhaben
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Bei den individuellen Vorhaben wählen die Studierenden Themen aus, die sie individuell bearbeiten, beispielsweise im Rahmen des Forschenden Lernens (vgl. Tremp & Reiber 2007). Hier kommt das Verz…
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Integrierte Lernaufgabe
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Die integrierten Lernaufgaben setzen direkt am Kontaktstudium an und fordern durch gezielt ausgewählte Arbeitsaufträge die Vor- oder Nachbereitung einer Lehrveranstaltung. Landwehr und Müller (2006) …
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Kognitive Landkarten
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Kognitive Landkarten sind visualisierte Wissensstrukturen und Gedankenkarten, die die Komplexität und Zusammenhänge eines Themas veranschaulichen. Es dient dazu, einen Überblick zu geben, Netzwerke v…
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Kognitivismus
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In der darauf folgenden Lerntheorie, dem Kognitivismus, wird das Gehirn als informations-verarbeitendes Gerät bezeichnet; es geht nicht mehr nur darum, möglichst viel Wissen zu vermitteln, sondern da…
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Kompetenzen
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Was sind Kompetenzen und wie werden Kompetenzen definiert? Eine allgemein gültige Definition gibt es nicht, vielmehr existieren viele unterschiedliche Definitionen, stellvertretend werden hier vier a…
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Kompetenzen prüfen
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Bei kompetenzorientiertem Lehren und Prüfen geht es immer um die oberen Lernzielebenen der Taxonomien, um das Verknüpfen mit vorhandenem Wissen und Weiterentwickeln, nicht um das allzu oft beobachtba…
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Konstruktivismus
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Eine konstruktivistische Überzeugung vorausgesetzt „lernt das Gehirn bzw. wird das Gelernte dauerhaft behalten“, weil das menschliche Gehirn ein relativ geschlossenes System ist, das Informationen se…
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Konzeption einer Lehrveranstaltung
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Das Konzipieren von Lehrveranstaltungen ist vergleichbar mit einer Urlaubsplanung: Zunächst müssen die Rahmenbedingungen abgeklärt werden, unter denen die Reise überhaupt stattfinden kann: Wann ist d…
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Kopfstand-Methode
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Die Methode Kopfstand, Worse Case oder auch Littletechnik versucht vom Gegenteil ausgehend neue Ideen zu finden. Die Fragestellung wird umgekehrt. Beispiel: Wie können wir es erreichen, dass unser ne…
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Kugellager
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Allgemeines Wissen wird in gut strukturierte Ergebnisse umgesetzt. Es geht um einen intensiver Wissenstransfer und jeder Teilnehmer ist mit einbezogen. 1. Alle Lernenden setzten sich in einem Innen- …
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Lead-Learner-Konzept
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Ausgewählte Lernende übernehmen in der Vorlesung die Lead-Learner-Funktion, indem sie die Fragen der Kommilitonen sammeln und an den Lehrenden während oder nach der Vorlesung mündlich oder schriftlic…
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learning outcomes
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Spätestens seit der Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge in Deutschland stehen nicht mehr die Lehrinhalte im Vordergrund der Planung von Lehrveranstaltungen, sondern das, was die Studiere…
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Lebendige Statistik
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Die Lernenden sollen sich anhand von Fragen zu Gruppen zusammenfügen. Es geht um Kennenlernen und Gruppen mischen. Der Dozent stellt der Gruppe Fragen zu den einzelnen Personen und diese sollen sich …
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Lehrbücher
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Fach- und Lehrbücher sind besonders in Grundlagenfächern wichtig, denn im Studium geht es auch immer um die Hilfe zur Selbsthilfe, d.h. später im Berufsleben wird kein Lehrender zunächst einen Einfüh…
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Lehrgespräch
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Lehrende beziehen durch Fragen die Lernenden beim Lehrprozess mit ein. Das hat den Vorteil, an das vorhandene Wissen der Lernenden anzuknüpfen, das selbständige Denken anzuregen und die Wissensaneign…
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Lehrinhalte
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Die Inhalte einer Lehrveranstaltung, die so genannten Lehrinhalte, orientieren sich an den Lehrzielen und Kompetenzen, die in der Lehrveranstaltung erreicht werden sollen. Sie werden als Lehrinhalte …
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Lehrkunst
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GROSSE DIDAKTIK
DIE VOLLSTÄNDIGE KUNST, ALLE MENSCHEN ALLES ZU LEHREN oder Sichere und vorzügliche Art und Weise, in allen Gemeinden, Städten und Dörfern eines jeden christlichen Land…
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Lehrveranstaltungsgeschiche
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Am Ende eines Semesters als Teil eines Schluss-Feedbacks eignet sich die Lehrveranstaltungsgeschichte. Alle Teilnehmer/innen zeichnen hierbei auf großen Papierbögen den Verlauf der Veranstaltung aus …
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Lehrveranstaltungstyp
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Die erste Überlegung zur methodischen Gestaltung gilt dem Typ der Lehrveranstaltung oder der Kombination aus unterschiedlichen Typen. Dabei sind die Rahmenbedingungen zu beachten. Sind beispielsweise…
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Lehrziele
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Je detaillierter die Planung, desto schneller wird davon abgewichen! Aber eine gute Vorbereitung ist wichtig! Wenn auch die Begriffe unterschiedlich verwendet werden, sind Lehrziele das, was in der L…
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Leitprogramme
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Bei den Leitprogrammen ist die Nähe zu Fernstudienangeboten erkennbar. Hier werden wesentliche Inhalte aus Modulen, die nicht im Kontaktstudium behandelt werden können oder sollen, zu einem mehr oder…
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Leittext
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Die Lernenden sollen sich mit Hilfe von Texten und Leitfragen Inhalte selbstständig erarbeiten. Damit werden die Selbstständigkeit und die Textarbeit gefördert. Die Teilnehmer erhalten Texte mit Leit…
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Lern-ZIMMER
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Für die Konzeption einer Veranstaltung sind folgende Fragen relevant, die im Mind Map zum Lern-ZIMMER zusammengestellt sind: Wozu wird gelernt? Ziele einer Lehrveranstaltung Was wird gelernt…
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Lernberatung
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Wenn Lehrende Studierende zum aktiven Lernen in Lernumgebungen veranlassen wollen und sie in diesem Prozess begleiten, sind sie nicht nur Wissensvermittler, sondern auch Lernberater und Lerncoachs. I…
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Lernbriefe
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Der gedruckte und verschickte Lernbrief mit Lernzielen, didaktisch aufbereiteten Inhalten, Übungsaufgaben, Einsendeaufgaben und diversen Verzeichnissen, Querverweisen und Glossaren ist praktisch der …
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Lerncoaching
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Wenn Lehrende Studierende zum aktiven Lernen in Lernumgebungen veranlassen wollen und sie in diesem Prozess begleiten, sind sie nicht nur Wissensvermittler, sondern auch Lernberater und Lerncoachs. I…
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Lernen
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Mit dem Begriff Lernen verbinden sich meistens Erinnerungen an die Schulzeit oder auch an das Studium, und die Erinnerungen sind tendenziell eher negativ. Lernen geschieht aber zu mehr als 50% inform…
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Lernplattformen
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Eine Lernplattform, oder auch Lernmanagementsystem (LMS) genannt, ist ein komplexes Softwaresystem zur Bereitstellung von Lernmaterialien, zur Organisation von Lernvorgängen und zur Kommunikation zwi…
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Lernprojekte, Projektarbeit
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Lern- und Übungsprojekte schließen alle Aufträge ein, in denen Studierende das Gelernte anwenden, üben oder beispielsweise rechnen sollen. Hier kommen häufig Fallstudien oder Übungsprojekte zum Einsa…
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Lernprozess
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Lernen ist ein Prozess. Dieser umfasst Wissen aufzunehmen, zu verstehen, zu speichern und wieder abzurufen. Ob ein Sachverhalt, eine Aufgabe etc. verstanden wurde, lässt sich relativ leicht überprüfe…
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Lernpsychologische Tipps
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Eine Lehrveranstaltung sollte immer einen erkennbaren Anfang und Abschluss haben. Diese und weitere Hinweise zur Gestaltung einer Lehrveranstaltung lassen sich aus den Erkenntnissen der Lernpsycholog…
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Lernspaziergang
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Die Lernenden sollen selbstständig Fragen beantworten und sich so ein Thema erarbeiten. Das fördert die Selbstständigkeit. 1. Infokarten werden im Raum verteilt aufgehängt. 2. Lernende erhalte…
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Lerntagebuch
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Anhand eines Lerntagebuches sollen Lernziele festgehalten werden und das eigenen Lernen reflektiert werden. Es geht um die Reflexion des eigenen Lernens. Wie war die Zusammenarbeit? - Wie wurden S…
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Lernteamcoaching
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Während einer Vorlesung werden einige Sitzungen in Selbstlern- und Teamphasen verbracht, wo Lernende die Inhalte der Vorlesung in Lerntexten selbst erarbeiten. Der Lehrende begleitet die Studierenden…
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Lerntempoduett
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Zwei Gruppen lesen gleichzeitig zwei Texte. Immer zwei Lernende erklären sich im Anschluss den gelesenen Text. Es geht um die Aktivierung aller Lernenden. das Training für das Selbststudium, das Aufg…
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Lerntheorien
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In den Anfängen der Forschung über das Lernen und Lehren wurde von der Vorstellung ausgegangen, dass das Gehirn ein passiver Behälter ist, der mit Wissen angefüllt werden muss. Die Rolle des Lehrende…
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Lerntypen
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Jeder Mensch lernt anders. Das hängt mit der Umgebung zusammen, in der er aufgewachsen ist (s. oben) und mit seinen bevorzugten Wahrnehmungskanälen. Nach Frederic Vester (2009) werden vier Lerntypen …
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Lernumgebungen
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Die medienmögliche und die didaktisch sinnvolle Gestaltung eines Lernraums zur optimalen Förderung des Lernens in der Hochschule zeigt die Medienlandkarte nach Gröhbiel & Schiefner (2006). Hier s…
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Lernziele
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Lernziele sind die Ziele, mit denen Studierende in die Lehrveranstaltung kommen. Wichtig ist für eine gelungene Lehrveranstaltung, dass diese Ziele miteinander abgestimmt werden. Lehrziele (des Lehre…
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Lexikon-Methode
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Vergleichbar hierzu ist die Lexikon-Methode, die sich (auch) anbietet, wenn der Prozess ins Stocken geraten, sich festgefahren hat oder von vornherein die Absicht besteht, eine besonders kreative Lös…
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Medien für das Selbststudium
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Medien für das Selbststudium dienen dazu, das eigenverantwortliche Lernen zu fördern. Das kann als isolierte Lerneinheit (Lernbrief oder E-Learning-Einheit) angeboten werden oder mit den Möglichkeite…
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Medien in der Präsenzlehre
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Medien in der Präsenzlehre dienen in den meisten Fällen dazu, die Informationsvermittlung des Lehrenden und der Lernenden zu unterstützen. Sie sollen visualisieren, aber das gesprochene Wort nicht er…
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Medien zur Kommunikation
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Bei der virtuellen Kommunikation und Kooperation wird einmal unterschieden zwischen einseitigem Austausch (unidirektional), z.B. für Ankündigungen, und wechselseitigem Austausch (bidirektional), z.B.…
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Medieneinsatz
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In Lehr- und Lernprozessen können Medien auf ganz verschiedene Weise das Lernen unterstützen. Deshalb ist im Vorfeld eine Klärung notwendig: • Werden die Medien in der Präsenslehre eingesetzt, d.h…
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Mentoring
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Beim Mentoring begleiten Berufserfahrene als Mentorinnen und Mentoren ihre jüngeren Kollegen für eine gewisse Zeit, wenn diese beispielsweise neu in Führungspositionen gelangt sind. Hierbei geht es v…
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Metaplan
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Auf einem Flipchart oder an einer Wand werden Ideen zu einem Thema gesammelt oder ein Thema strukturiert. Es geht um Ideensammlung, Strukturierung und Visualisierung. Eine Problemfrage wird der Grupp…
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Metaplanmethode
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Eine spielerische Methode, die schnell geht und mit wenig Aufwand verbunden ist, ist die Meinungs- oder Stimmungsabfrage mit Klebepunkten. Alle Teilnehmenden werden gebeten, durch Anbringen von Klebe…
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Methodenauswahl
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Bei der Auswahl der angemessenen Methoden ist u.a. eine Frage entscheidend: In welchem Umfang sollen die Studierenden aktiv werden? Die Spanne reicht hier vom (aktiven) Zuhören bis zum Mit- oder soga…
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Methodik
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Methodik ist als Teilbereich der Didaktik einzuordnen. Mit der geeigneten Auswahl und dem Einsatz der Methoden können Sie das Lehren und Lernen beeinflussen und gestalten (Meyer 2009). Die Entscheidu…
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Mind Mapping
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Mind Mapping oder Mindmap zählt zu den Visualisierungstechniken (eine Möglichkeit, einen Sachverhalt darzustellen) und verknüpft sprachliches mit bildhaftem Denken. Die Übersicht über das Problem/die…
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Morphologischer Kasten
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Der Morphologische Kasten fördert die Entwicklung neuer Ideen durch die systematische Kombination von Teilaspekten. In einer Tabelle werden, passend zur Fragestellung, die Parameter festgelegt, die i…
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Motivation
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Entscheidend für das Lernen ist die Motivation, was Sie an sich selbst feststellen können: Wenn Sie für eine Prüfung gelernt haben, nur um eine Klausur zu bestehen, wird es Ihnen schwerer gefallen se…
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Murmelgruppe
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Die Lernenden tauschen sich in Paaren über eine bestimmte Fragestellung aus. Die Lernenden sollen sich aktiv mit der Problematik auseinander setzen. 1. Zwei Lernende diskutieren über eine Frage oder …
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Nachbereitung einer Prüfung
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Nach der Prüfung sollte die Möglichkeit zu einer Nachbesprechung bestehen. Bei mündlichen Prüfungen gleich im Anschluss an die Notenbekanntgabe, bei schriftlichen Arbeiten durch die Möglichkeit der K…
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Nachhaltiges Lernen
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Der Leitfaden für die kreative Planung einer Lehrveranstaltung zur Förderung des nachhaltigen Lernens von Fink (2003) umfasst zwölf Planungsschritte, die in drei verschiedene Phasen eingeteilt sind:
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Netzbild
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Die Lernenden lernen sich in Zweiergesprächen kennen. Es unterstützt das Kennenlernen. 1. Auf einer Moderationswand werden alle Namen in einem Kreis aufgeschrieben. 2. Nun treffen sich immer zwei…
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Neugier
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Eine weitere Erklärung für die Bedeutung der Motivation für das Lernen liefert der Neugier-Erfolgs-Loop (Dyckhoff & Grochowiak 1997): Zunächst wird mein Interesse an einer Sache geweckt (Neugier)…
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One-Minute-Paper
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Das One-minute-paper ist eine wenig aufwändige Form des Feedbacks zur gezielten Befragung nach einer einzelnen Veranstaltungssitzung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung werden hierb…
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Open Space
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Lernende erarbeiten in einer Großgruppe bestimmte Themen. Es trainiert die Verantwortungsübernahme und Selbstständigkeit. 1. Der Moderator eröffnet die Konferenz. 2. Die Lernenden sollen Unterthem…
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Orientierungshilfen
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Orientierungshilfen in einer Lehrveranstaltung und um die Lehre herum sind wichtig für die Planung und Gestaltung des Studiums und für die Prioritätensetzung beim Lernen. Hinweise auf Zusammenhänge v…
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Osborne-Checkliste
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Osborne-Checkliste, entwickelt von Alex Osborne und 1957 veröffentlicht versucht, die (neuen) Ideen mit einem Fragenkatalog zu bearbeiten (zu verfeinern/zu konkretisieren). Allen Fragen können in wil…
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Performanz
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Kompetenz unterscheidet sich dabei von Performanz: Performanz beschreibt das aktuelle und beobachtbare Tun. Neue Formen der Leistungsbeurteilung berücksichtigen teilnehmerorientiertes und selbstständ…
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Performanzprüfung
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Ziel der kompetenzorientierten Prüfung ist der Erwerb von Handlungskompetenz, dass heißt Fachkompetenz plus Sozial-, Methoden- und Persönlichkeitskompetenz (so genannte Schlüsselkompetenzen, s. Brink…
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Pinnwand
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Pinnwand und Metaplan sind die Medien, wenn es darum geht, gemeinsam etwas zu strukturieren, zu erarbeiten und auch komplexe Zusammenhänge zu verdeutlichen bzw. Ideen und Lösungswege zu entwickeln. V…
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Planspiele
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Ähnlich der Durchführung der Methoden in der Präsenzlehre können Fallstudien auch virtuell bearbeitet werden, Projekte müssen – auch teilweise – virtuell bearbeitet und begleitet werden und Rollen- u…
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Pool-Diskussion/Fish Bowl
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Gruppen setzen sich jeweils mit einem Text/Theorie/Konzept vertiefend auseinander und vertreten diese abwechselnd in einer moderierten Pool-Diskussion. In großen Seminaren geht oft der Seminarcharakt…
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Portfolio
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Anhand eines Portfolios - ähnlich eines Lerntagebuches sollen Lernziele und -ergebnisse festgehalten werden und das eigenen Lernen reflektiert werden. Es geht um die Reflexion des eigenen Lernens. Wi…
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Posterdiskussion
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Eine Fragestellung wird bearbeitet. Dabei werden Meinungsbildung, Ideensammlung und Visualisierung geschult. 1. Auf ein Plakat wird eine Fragestellung aufgeschrieben. 2. Die Lernenden schreiben sc…
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Posterpräsentation
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Die Lernenden bereiten zu einem Thema Poster vor und präsentieren sie dem Plenum. Neben Präsentationsfähigkeit wird die Artikulation und die Teamfähigkeit trainiert. 1. Lernende erarbeiten zu einem T…
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Power-Point-Karaoke
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Die Lernenden halten aus dem Stehgreif zu bestimmten Themen einen Kurzvortrag. Es gilt, Gelerntes anwenden und die Präsentationsfähigkeit zu fördern. Die Lernenden erhalten der Reihe nach Karteikarte…
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Präsentation, Referate
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Die Lernenden sollen einzeln oder in Gruppen ein erarbeitetes Thema dem Plenum vorstellen. Dabei werden Präsentation und Rhetorik trainiert. Ein bestimmtes Thema wird von einer Einzelperson oder von …
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Pro-Kontra-Diskussion
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Die Lernenden finden Argumente und tragen diese vor. Das trainiert die Argumentations- und Kritikfähigkeit und das Zuhören. 1. Die Lernenden werden in zwei Gruppen aufgeteilt. 2. Eine Gruppe stel…
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Problembasiertes Lernen
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Das problembasierte oder -orientierte Lernen geht von einem konkreten Problem aus, für das Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden müssen. Es ist mit seinem Siebensprung ein Klassiker der handlungsori…
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Problembasiertes Lernen
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Lernende erarbeiten in 8 Schritten für ein Problem in einer Gruppe eine Lösung. Gefördert werden so aktivierende Lehre und die Stärkung der Handlungskompetenz. Lernende lernen an realen Situationen P…
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Projekte
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Ähnlich der Durchführung der Methoden in der Präsenzlehre können Fallstudien auch virtuell bearbeitet werden, Projekte müssen – auch teilweise – virtuell bearbeitet und begleitet werden und Rollen- u…
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Prüfungsfragen
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Lernende schreiben nach einer Sitzung eine Fragen auf und beantworten die Frage eines anderen Lernenden. Es geht um Wiederholung und Rekapitulation sowie das eigene Verstehen und Anwenden. Nach einer…
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Prüfungsrecht
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Der gesetzliche Rahmen für die Prüfungen an Hochschulen bildet zunächst das Hochschulgesetz des jeweiligen Bundeslandes, für Nordrhein-Westfalen das Hochschulgesetz NRW, die Grundrechte im Grundgeset…
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Quiz
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Per Quiz werden die erarbeiteten Inhalte nochmals wiederholt. Das bedeutet eine Wissensabfrage und Zusammenfassung. Der Lehrende bereitet entweder offene Fragen vor, die die Lernenden beantworten müs…
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Rahmenbedingungen für die Lehre
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Zu den Rahmenbedingungen zählen die Studien- und Prüfungsordnung, das Modulhandbuch usw., genauso wie die Zeit und der Ort der Lehrveranstaltung. Schon der berühmte Donnerstag im Sommersemester grenz…
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Reflexion der Lehrveranstaltung
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Die Reflexion der Lehrveranstaltung kann selbstverständlich erst nach deren Durchführung vorgenommen werden. Sie gibt wichtige Hinweise auf die erneute Planung und Durchführung. Auch die an fast alle…
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Reizwort-Analyse
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Die Reiz-Wort-Analyse generiert neue Ideen durch die Assoziation mit Wörtern. Wählen Sie nach dem Zufallsprinzip (Lexikon, Tages-Zeitung, Zuruf…) ein Wort aus und schreiben Sie vier bis sechs charakt…
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Reizwortplakat
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Eine Fragestellung wird bearbeitet. Dabei werden Meinungsbildung, Ideensammlung und Visualisierung geschult. 1. Auf ein Plakat wird eine Fragestellung aufgeschrieben. 2. Die Lernenden schreibe…
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Rollenspiele
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Ähnlich der Durchführung der Methoden in der Präsenzlehre können Fallstudien auch virtuell bearbeitet werden, Projekte müssen – auch teilweise – virtuell bearbeitet und begleitet werden und Rollen- u…
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Sandwich
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Durch einen Fall werden die Lernenden motiviert zunächst Ansätze einer Lösung zu finden und den Fall dann selbstständig zu erarbeiten. Es geht um den Wechsel Theorie und Praxis, dem Nachdenken über A…
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Schlüsselkompetenzen
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Zwischen der Fachkompetenz und den Schlüsselkompetenzen wird unterschieden: die Fachkompetenz jeder einzelnen Disziplin (Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten) sowie die Schlüsselkompetenzen, zu d…
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Schock-Memory
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Die Lernenden sollen sich Bilder oder Begriffe merken und diese reproduzieren. Es geht um Gedächtnistraining und Wissensreproduktion. 1. Wie in einem Memory-Spiel werden Begriffe verdeckt mit den…
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Scrabble
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Zu einem Ankerbegriff werden weitere Wörter assoziiert und eingefügt. Es geht um die Erhebung des Vorwissens, das Kennenlernen und den Transfer zu den Seminarinhalten. 1. Auf ein Plakat wird ein Anke…
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Selbstlernkompetenz
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Wichtig ist beim Lerncoaching sowie beim Selbststudium die Selbstlernkompetenz der Studierenden zu fördern: Studierende brauchen gerade zu Beginn des Studiums Orientierung und Knowhow, wie sie das Se…
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Selbststudium
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Der Begriff „Selbststudium“ ist nicht einheitlich definiert und wird häufig im Zusammenhang mit selbstorganisiertem, selbstverantwortlichem und selbstbestimmten Lernen gebracht. Als Unterschied zur L…
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Seminar im Seminar
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Aufgrund großer Seminarveranstaltung leidet die qualitative Diskussion, deshalb wird ein Seminar im Seminar aufgebaut mit aktiven Teilnehmenden und Zuhörern. Große Seminare verhindern Aktivierung: T…
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Service Learning
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Die Theoriekenntnisse aus der Veranstaltung werden in ein lokales soziales Praxisobjekt umgesetzt. Dadurch soll gefördert werden: Soziales Engagement, der Transfer und die Kooperation mit lokalen Anb…
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Skriptbasiertes Selbststudium
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Beim skriptbasierten Selbststudium lesen Studierende Texte, die im Kontaktstudium vorgestellt oder diskutiert werden. Eine besondere Form dieses Modells ist die Beratung der Lerngruppen, die zum Ziel…
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Skripte
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Die Diskussion darüber, ob ein Skript sinnvoll erscheint oder nicht, ist uralt und es gibt kein allgemein gültiges Rezept dafür. Es existieren in der Hochschullandschaft absolute Skriptgegner, die da…
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Smiley
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Auch der Smiley kann als sehr simpel und kurzfristig verwendbares Feedbackverfahren genutzt werden. Diese Methode ist sogar in wirtschaftswissenschaftlichen Massenveranstaltungen mit Hunderten von St…
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Social-Support-Modell
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Beim Social-Support-Modell wird das Selbststudium hauptsächlich für Studiengänge mit Praxis- oder Praktikumsphasen genutzt. Studierende sollen sich hier nach unterschiedlichen Interessen und Vorkennt…
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Sozialform
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Die Sozialform umfasst die räumliche Ausrichtung und die Arbeitsformen, die daraus ermöglicht werden. Bei der räumlichen Ausrichtung und den möglichen Arbeitsformen sind im Hochschulalltag Grenzen ge…
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Stationenlernen
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Inhalte werde in sogenannten Lernstationen aktivierend vorbereitet. Lernende erarbeiten sich die Inhalte alleine oder in Gruppen. Selbstgesteuerte Lernprozessesollen dadurch ermöglicht werden. Die Au…
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Stilles Gespräch
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Eine Fragestellung wird bearbeitet. Dabei werden Meinungsbildung, Ideensammlung und Visualisierung geschult. 1. Auf ein Plakat wird eine Fragestellung aufgeschrieben. 2. Die Lernenden schreibe…
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Stimmungsbarometer
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Es wird die aktuelle Stimmung/Einschätzung der Lernenden nach spezifischen Aspekten abgefragt. Dies dient zur Rückmeldung und Aktivierung. 1. Auf einem Zielfeld werden Fragen zum Thema, Lehrtempo…
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Strukturierung der Lehrinhalte
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Die schnellste Art, die Lehrinhalte zu strukturieren, ist die, sich ein gutes Lehrbuch zu nehmen und genauso in dieser Reihenfolge vorzugehen. Aber diese Vorgehensweise ist nicht die didaktisch sinnv…
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Strukturlegetechnik
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Begriffe werden in ihren Zusammenhängen dargestellt. Das dient zur Wissensüberprüfung, zur Förderung der Organisationsfähigkeit und dem Verdeutlichen von Zusammenhängen. 1. Ankerbegriffe werden …
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Stufen des Kompetenzerwerbs
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Die Stufen des Kompetenzerwerbs (Wildt 2010) verdeutlichen den Unterschied zwischen Wissen, Können und Kompetenz bis zur Professionalität: Stufe 1 - Information und Vernetzung, Stufe 2 - Wissen und A…
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Supervision
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Supervision ist ein Beratungskonzept, mit dessen Hilfe Menschen aus professionellen Kontexten als Einzelpersonen, Teams, Gruppen und Organisationen ihre berufsbezogenen Handlungen und Strukturen refl…
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Szenariobasiertes Lernen
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Berufliche Handlungskompetenz wird in einem Blended-Training in einer virtuellen Organisation durch Fallstudien, Rollenspielen, Medieneinspielungen u.a. eingeübt. Das dient der Entwicklung von Handlu…
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Tagungssimulation
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Lernende lernen eine Tagung organisieren. Die Lernenden eignen sich Wissen an und müssen diesen auf einer Tagung präsentieren und diskutieren. Lernende bearbeiten Themen/Theorien und bereiten gleichz…
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Taxonomie für den affektiven Bereich
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Schwierigkeitsstufen für den affektiven Bereich sind hier ähnlich wie für den kognitiven Bereich beschrieben (Krathwohl, Bloom & Masia 1975): Auch hier gilt für die Aneignung von Kompetenzen im a…
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Taxonomie für den kognitiven Bereich
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Werden Fertigkeiten, Fähigkeiten oder gar Kompetenzen im kognitiven Bereich erworben, so geschieht das in verschiedenen Stufen: Diese Stufen gibt es in drei unterschiedlichen Modellen: die Taxonomie …
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Taxonomie für den psychomotorischen Bereich
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Für den psychomotorischen Bereich werden als Stufen des Erwerbs zunächst das Wissen um diese Fertigkeiten, danach das Handeln und Ausüben und erst dann das praktische Umsetzen gezählt.
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Teambewertungen
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Bei der Frage „Einzel- und/oder Teambewertung“ haben sich Kriterienkataloge durchgesetzt, die die gleiche Anzahl von Einzel- und Teamkriterien enthalten. So kann ein Trittbrettfahrer durch ein gutes …
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Tempo-Thesen-Runde
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Die Lernenden nehmen Stellung zu bestimmten Thesen eines Themas. Es geht um Aufmerksamkeitswecker, Auseinandersetzung mit einem Thema, Stellungnahme und Meinungsförderung sowie Artikulation. 1. D…
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Think Pair Share
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In drei Schritten werden Antwortmöglichkeiten für eine bestimmte Fragestellung gesucht und gefunden. Es geht um die Bearbeitung von Aufgabenstellungen, das Finden von Lösungen, Argumentieren und Samm…
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Veranstaltungsverlauf
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Eine Tabelle zeigt für jede einzelne Sitzung während des Semesters eine Spalte, in den Zeilen wird die jeweilige Nützlichkeit für den Studierenden, die Studierendengruppe usw. eingeschätzt. Eine Begr…
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Verhaltensänderung
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Während eines Lernprozesses erfolgt immer eine Verhaltensänderung, die stabil wird und bleibt, wenn das Lernen aktiv wiederholt wird (z.B. Aufgaben mehrfach rechnen, Texte zum gleichen Thema lesen un…
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Vernetzung
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Lernen geschieht durch Vernetzung im Gehirn. Das Gehirn nimmt Reize (kodierte elektro-chemische Signale im zentralen Nervensystem, dessen wichtigste Schaltstelle das Gehirn ist) von den Rezeptoren (z…
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Vernissage
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Die Lernenden schauen sich Poster an und erstellen sich Fragen dazu. Inhalte werden selbst erschlossen. Die Lernenden sind in Bewegung. 1. Von dem Lehrenden werden Poster erstellt, die im Raum au…
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Versuchsdurchführungen
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Eigenständige und eigenverantwortliche Durchführung der Versuche in Gruppen fördern das Lernen sehr, da es an konkreten Gegenständen und Erlebnissen angeknüpft werden kann. Natürlich muss bei allen L…
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Versuchsvorführungen
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Gerade in großen Vorlesungen können einzelne Versuche nicht von Studierenden ausgeführt, einzelne Modelle nicht genau betrachtet und einzelne Proben nicht gut analysiert werden. Gerade für den Lernty…
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Verzahnung Konkakt- und Selbststudium
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Wenn das Selbststudium bei der Konzeption von Lehrveranstaltungen mitbedacht wird, sollte es mit dem Kontaktstudium verzahnt werden. Dabei gilt es zu klären, wie viele Stunden Workload zur Verfügung …
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Videos
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Videos können komplizierte Sachverhalte gut und ggf. zunächst vereinfacht darstellen. Virtuelle Simulationen helfen, z.B. bei knappen Plätzen im Labor, die Versuche und Demonstrationen wenigstens auf…
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Viereck
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Lernende durch visualisierte Impulsfragen im Raum aktivieren. Vorwissen oder Fragen sollen erhoben werden. Diskussionsbeiträge werden erfasst. Das übliche Diskussionssetting soll unterbrochen werden.…
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Virtuelle Gruppenarbeit
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Die virtuelle Gruppenarbeit besteht darin, bestimmte Dateien, Dokumente usw. gemeinsam zu bearbeiten und darüber zu kommunizieren, ohne dass die Gruppe tatsächlich zusammenkommt. Jedes Gruppenmitglie…
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Visualisierung
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Visualisierungen soll das gesprochene Wort nicht ersetzen, sondern vielmehr • die Aufmerksamkeit der Zuhörer wecken • die Konzentration steigern • den Redeaufwand reduzieren • Orientieru…
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Vorbereitung von Prüfungen
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Eine wichtige Voraussetzung für die Prüfungsvorbereitung ist der Zusammenhang zwischen Lernzielen und Lernerfolg, d.h. was ist in der Lehrveranstaltung bearbeitet worden und was wird in der Prüfung a…
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Vorratslernen
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Das Gegenteil von Anschlusslernen ist das Vorratslernen, d.h. Lernen für etwas, was jetzt noch nicht gebraucht wird. Ein klassischer Fall von Vorratslernen ist, wenn ich einen Software-Kurs besuche, …
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Walt-Disney-Strategie
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Die Disney-Strategie wurde von Robert Dilts und Todd Epstein entwickelt. Auf Grundlage präziser Beobachtung und dem Modellieren der Arbeitsweise von Walt Disney entstand eine „Kreativitätstechnik“, d…
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Whiteboard
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Die klassische Kreidetafel und das Whiteboard sind fast immer verfügbar, spontan einzusetzen, einfach zu handhaben und auch in Großgruppen einsetzbar. Das Smartboard bietet zusätzlich noch die Möglic…
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Wiederholungstreppe
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Die Wiederholung des Stoffes erfolgt im Wettbewerb. Dadurch wird ein Themeneinstieg möglich oder die Festigung des Fachwissens. 1. Der Lehrende zeichnet an die Tafel, auf dem OHP oder auf dem Whitebo…
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Wikis
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Wikis, Glossare und Blogs, in denen Studierende ihre Beiträge, Kommentare usw. hineinfügen können, sind Werkzeuge, die virtuell von Studierenden gemeinsam entwickelt und bearbeitet werden. In vielen …
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Workload
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Der zeitliche Aufwand für das gesamte Studium wird seit der Einführung der gestuften Studiengänge (Bachelor und Master) mit der so genannten Workload berechnet. Studierende sollen 1800 Arbeitsstunden…
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World Café
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Mehrere Themen werden in kleinen Gruppengesprächen bearbeitet. Das dient zur Förderung der Kreativität, der Wissensvernetzung, der Gesprächsführung, Zusammenarbeit und der Selbstorganisation. 1. …
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Zielformulierung
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Die Formulierung der Ziele einer Lehrveranstaltung oder auch einer Kombination aus verschiedenen Veranstaltungsformen ist einerseits wichtig, weil sich daran die ganze weitere Konzeption der Veransta…
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Zielgruppenanalyse
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Eine Zielgruppenanalyse – oder auch Adressatenanalyse genannt – ist wichtig für die Stoffauswahl und das Vorgehen. Dabei wird unterschieden zwischen der allgemeinen Adressatenanalyse (z.B. 2. Semeste…
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Zielhierarchie
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Der erste Schritt zur Formulierung der Ziele ist die Zielhierarchie, die auf der obersten Ebene die Leitziele der Hochschule berücksichtigt. Ist im Leitbild der Hochschule eine Aussage über die Gesta…
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Zieltaxonomien
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Bei der Formulierung der Ziele werden drei Arten von Zielen unterschieden, die je nach Fachrichtung und Inhalt unterschiedlich gewichtet sind: • Die kognitiven Ziele, • die affektiven Ziele und…
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Zukunftswerkstatt
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Im Sinne einer zukünftigen Vision werden Lösungen für ein Problem gefunden. Es dient zum Transfer von vorhandenen Wissen, zur Förderung von Kreativität und zum Entwickeln von Lösungsideen. 1. Pha…
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